Ein Problem im Diskurs über Spiritualität und Religion ist die Sprache. Wörter, welche ich benutze, sind immer gefärbt durch die eigene Erfahrung und können für meine Gesprächspartner etwas ganz Anderes bedeuten, als für mich. Spiritualität hat für mich etwas mit einer anderen Dimension zu tun, welche meinen gewöhnlichen Alltag übersteigt.

Was die Kunsttherapie von anderen therapeutischen Verfahren unterscheidet, ist poetisches Handeln und Erkennen. Poesie verstehe ich in einem umfassenden Sinn und beschränke sie nicht auf die Dichtkunst. „Das Poetische“ entspringt einer schöpferischen Grundhaltung und fliesst in alle Künste hinein.

Vor bald 20 Jahren baute ich für die Stiftung arttherapie die erste Stelle Kunsttherapie in der Intensivstation des Kinderspitals Zürich auf. Es macht mich glücklich, zu sehen, dass unterdessen fast jedes Kinderspital in der Schweiz dieses Angebot hat!

Irvin Yalom hält nicht viel von klassischer Psychoanalyse. Denn Patientinnen und Patienten brauchen nicht nur kluge Deutungen, sondern vor allem menschliche Zuwendung. Er bevorzugt deshalb die Gruppentherapie, in der Menschen lernen, aufrichtige Beziehungen einzugehen.

Der künstlerische Prozess involviert die gesamte Persönlichkeit, bringt sie in Bewegung und trägt zu ihrer Harmonisierung und Stabilisierung bei.

Martin Kunz lädt zum Neujahrsbrunch am 5. Januar ein, den ich musikalisch mit meiner Klarinette mitgestalten werde. Kommst Du auch?

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen...

Ein philosophisch-musikalisches Gespräch. Am 15. Januar 2020 von 19 Uhr bis 21 Uhr. Im Haus Gutenberg in Balzers, Lichtenstein. Mit Martin Kunz und Stefan Uhlig Mehr lesen...

Ich habe am Piano experimentiert zu einem Gedicht von mir und beides mit Videoclips von pixabay.com zusammengefügt.

Folgender Text von Jean Gebser, den er gleich selber vorliest, bringt eine Grundhaltung zum Ausdruck, die in unserer Leistungsgesellschaft oft keinen Platz hat und doch vieles erleichtern würde.

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