Feuer


Lechzende Flammen erhaschen das Holz,
verwandeln erstarrte Gedankenformen,
vernichten allen Menschenstolz,
missachten jegliche Normen.


Glut des verzehrenden Feuers
umschlängelt die Vergänglichkeit,
macht zunichte und erneuert
in Absichtslosigkeit.

 

Alles Vorzeigbare wird zum Raub
der glühend, heilenden Flammen.
Hartes fällt in sich zusammen.
Was bleibt ist Aschenstaub.

 

Da!

 

Ein Windstoss wirbelt in die Kohlen.
Aschenengel steigen auf
und auf ihren leisen Sohlen
durchkreuzen sie der Welten Lauf.

 

Stefan Uhlig

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